Windows 10

Windows 10: Die wichtigsten Neurungen im Überblick

Nach dem Microsoft Event am 21.01.2015 in San Francisco ist klar, dass sich mit Windows 10 einiges verändern wird. Unsere Mitarbeiter testen bereits seit einigen Wochen das neue Betriebssystem und sind positiv überrascht. Die Highlights des neuen Microsoft Betriebssystem „Windows 10“ stellen wir Ihnen in diesem Artikel kurz vor. Lesen Sie hier, warum sich das Warten auf das neue Betriebssystem lohnt.

Kostenloses Update!

Microsoft plant Windows 10 im Herbst 2015 auf den Markt zu bringen. Aktuell stehen Testversionen (Technical Preview) zur Verfügung. Alle Nutzer von Windows 7, 8.1 und Windows Phones mit 8.1 bekommen das Upgrade auf Windows 10 laut Microsoft kostenlos. Allerdings gilt das Angebot nur für Privatnutzer und das erste Jahr nach Verkaufsstart. Für Großkunden und Partner gilt dies erstmals nicht. Dies gab Microsoft am 30.01.2015 offiziell über einen Blog bekannt.
Achtung! Die Technical Preview ist erstmals nicht für den Alltagseinsatz geeignet. Das Windows Upgrade würde ansonsten Ihre vorinstallierte Windows-Version überschreiben. Nur durch eine aufwendige Neuinstallation Ihrer Windows-Version wäre dies wieder rückgängig zu machen. Was die Version von Windows 10 nach dem kostenlosen Jahr kosten wird ist noch nicht bekannt.

„Hallo, ich bin Cortana!“

Cortana ist Microsofts digitale Sprachassistentin. Unter anderem kann sie über die Sprachsteuerung nach Dokumenten und anderen benötigten Informationen suchen. Cortana ist lernfähig. Die Software lernt das Verhalten und somit auch den Anwender selbst kennen. Dies macht Cortana hauptsächlich über das Notizbuch. Dort sind Vorlieben, Interessen, Heim- und Arbeitsadresse, Kalendereinträge, favorisierte Nachrichten-Themen und die wichtigsten Kontakte hinterlegt des Anwenders hinterlegt auf die sie zurückgreift.
Auch die Terminplanung gehört zu Cortanas Aufgaben. Hat der Anwender zum Beispiel zu einem Termin eine Adresse hinterlegt, berechnet Cortana, unter Berücksichtigung der aktuellen Verkehrslage und des aktuellen Standorts, die benötigte Zeit und weist frühzeitig darauf hin aufzubrechen. Durch den Zugriff auf die Bing-Websuche kann Sie dieses zuverlässig wiedergeben.

Wo ist denn der Startbutton? – Startmenü, Continuum und mehr-

Ein Problem für die Anwender bei der Umstellung von Windows 7 auf Windows 8 war der fehlende Startbutton. Die Entwickler sind dem Wunsch der Anwender gefolgt und haben in dem neuen Betriebssystem „Windows 10“ wieder ein Startbutton eingebaut. In dem Menü ist das Layout von Windows 8.x jedoch nicht ganz verschwunden, denn die Kacheln bleiben in dem Startmenü erhalten.

Continuum nennt sich die Fähigkeit, das Erscheinungsbild des Startmenüs und der geöffneten Anwendungen in den Vollbildmodus zu wechseln. Die Besitzer von Notebook-Hybriden (Tablet-PCs mit Tastatur zum andocken) profitieren von Continuum, da das Betriebssystem automatisch erkennt, ob zum Beispiel nur der Touchscreen zur Verfügung steht und öffnet dann selbstständig alle Anwendungen im Vollbildmodus. Für Anwender die viel außerhalb des Büros arbeiten ist diese Funktion besonders praktisch.

Ein neuer Browser ist in Arbeit

„Spartan“ ist der Codename für den neuen Browser an dem Microsoft aktuell arbeitet. Er soll mit dem neuen Betriebssystem auf den Markt kommen. Der aktuell verwendete Internet Explorer, der dieses Jahr 20 Jahre alt wird, soll allerdings nicht sofort durch Spartan ausgetauscht werden.
Durch die neue Programmierung und die Optimierung auf die Bedürfnisse der heutigen Anwender, kann der neue Browser Webinhalte vor allem schneller darstellen. Ganz neu wird die Notizbuch-Funktion sein. Ist diese aktiviert, friert Spartan die aktuell angezeigte Webseite ein und der Anwender kann sowohl Notizen als auch Kommentare auf der Webseite festhalten. Diese Notizen werden dann in OneNote hochgeladen und zum späteren lesen bereitgestellt.

Ein Windows 10 für alles!

Durch Windows 10 sollen alle Geräte des Anwenders auf einen Nenner gebracht werden. Sodass, egal wo man sich gerade befindet, alle Daten synchronisiert und überall gleich verwendbar sind. Nicht nur auf den Notebook zu Hause, sondern auch auf dem Tablet oder Phone unterwegs.
Durch das einheitliche Betriebssystem werden alle geladenen Apps gleich dargestellt. Auch auf den unter 8 Zoll großen Endgeräten sollen zum Beispiel PowerPoint Präsentationen ohne ruckeln und in hoher Auflösung funktionieren. Der Anwender soll hier auf keinem Gerät einen Qualitätsverlust erleiden müssen.

Windows as a Service

Der Microsoft Chef Satya Nadella stellt klar, dass es bei Windows 10 kein Upgrade mehr geben soll. Windows 10 wird also die letzte Version des Betriebssystems sein. Weiterentwicklungen des Systems werden in kleinen Schritten vorangehen. Das ist der Grund, weshalb neue Funktionen nicht mehr als große Version veröffentlicht, sondern in regelmäßigen Abständen in Windows-Updates nachgeliefert werden sollen.
Der Schwerpunkt liegt nun nicht mehr auf dem Verkauf neuer Betriebssysteme und Programme. Software wird nun über die Cloud als Dienstleistung bereitgestellt. Der Anwender hat nun selber in der Hand, welche Applikationen er für sein Arbeitsumfeld wählt. Bei diesem Thema wird das Patchmanagement umso wichtiger werden.

Unser Fazit zu den bisherigen Informationen und der Technical Preview von Windows 10

2015 wird ein interessantes Jahr. Mit Windows 10 kommt ein würdiger Nachfolger von Windows XP und Windows 7 auf den Markt. Ein Betriebssystem für alle Endgeräte und ein Betriebssystem für immer. Um weiter die Effektivität und Kreativität der Mitarbeiter zu gewährlisten und auf dem neuesten Stand zu halten, wird es jedoch notwendig sein, bestimmt Arbeitsabläufe umzustellen und zu optimieren.
Der wichtigste Aspekt aus den Neuerungen von Microsoft sehen wir in dem „Windows as a Service“. Hier wird gewährleistet, dass kein Budget für neue Betriebssysteme eingeplant werden muss. Es soll in Zukunft nur noch „das“ Betriebssystem geben, welches durch Verbesserungen und regelmäßige Updates auf dem neuesten Stand gehalten werden soll.
Wir als CYBERDYNE-Team stehen Ihnen bei allen Fragen zu Windows natürlich gerne als Berater zur Seite. Falls Sie Fragen dazu oder auch anderen IT-Themen haben, dann setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung.

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

Dieser Beitrag hat einen Kommentar
  1. Ich grüße Sie!
    Selten so einen präzisen Bericht über Software und seine Vor-und Nachteile gelesen !

    Auch die besonderen Vorteile das Win 10 auf seine eigenen Bedürfnisse einzurichten, somit sämtliche Spielereien einfach weg zu lassen und das System nur auf die eigentlichen Bedürfnisse einzustellen, ist
    von mir ein ewiger Wunsch ! Dass zusätzlich noch eine Schreibsicherheit eingebaut wurde, erinnert mich an
    die alten Zeiten unter IBM OS2 !
    Damals gab es keine Spielereien für den Massenmarkt und man erzeugte dadurch eine gute Sicherheit und Schnelligkeit.
    Mich wundert seit der OS2 Zeit, dass Microsoft keine abgespeckten Betriebssysteme, für ernsthaftes und absolut sicheres Arbeiten, im Angebot hatte !
    Mit der Version 10 kommt mein meinen Vorstellungen etwa entgegen !

    Hoffentlich ist die Installation nicht noch komplizierter geworden als die 8.1, bei der man plötzlich keine Aktivierung durchführen kann ohne den Windows Service in Anspruch zu nehmen !

    Ich werde einen Computer oder Server (SCSI System ) mit Win 10 vorerst zum Test nutzen.
    Sollte das Adaptec SCSI 320 System erkannt werden, bin ich voll dabei !

    Grüße an den Bericht-Schreiber über Win 10 !

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