IT-Trends 2015 Köln

Die IT-Trends 2015 – Wichtige Themen für Unternehmen!

Das Jahr 2014 ist zu Ende und wir wagen einen Ausblick auf das kommende Jahr. Welche IT-Themen und IT-Trends werden uns 2015 beschäftigen? Womit sollten Sie auf jeden Fall planen? Welche neuen Technologien und Lösungen sind zu erwarten? Wir haben uns umfassend informiert und die wichtigsten Entwicklungen der IT-Branche für Sie zusammengetragen.

Folgende Themen und Trends kommen aus unserer Sicht 2015 auf die meisten Unternehmen zu:

Cloud Computing

Das Thema Cloud Computing hat die Hype-Phase hinter sich gelassen und beginnt sich mehr und mehr zu etablieren. Getrieben von den größten Playern am Markt, Microsoft, Google, Apple, Amazon usw. ist Cloud Computing aus der IT-Welt nicht mehr wegzudenken und ganz sicher kein vorübergehendes Phänomen. Fast jeder IT-Anbieter hat in der Zwischenzeit Cloud Produkte im Portfolio, was es den Kunden sicher nicht einfacher macht, den Überblick zu behalten.

Klar ist aber, für Unternehmen wird es in Zukunft ein Muss, sich mit Cloud Computing ernsthaft zu beschäftigen. Schon jetzt stellt sich die Frage und die Herausforderung, wie Dienste einer Personal Cloud (das eigene Rechenzentrum bzw. der eigene Server) mit Angeboten externer Clouds zu verknüpfen sind. Wenn Sie über neue IT-Systeme und Lösungen nachdenken, sollten Sie immer mögliche „hybride“ Szenarien im Kopf haben. Von hybriden Modellen spricht man, wenn die lokalen IT-Systeme mit Cloud-Systemen verknüpft werden.

Durch die Cloud verändert sich jedoch nicht nur der Standort der Server und Services, auch das Datenmanagement verschiebt sich in die Cloud. Obwohl sie weiterhin gebraucht werden, gehören zentrale Geräte wie der PC der Vergangenheit an. Da schon der heutige und erst recht der zukünftige Nutzer mit mehreren Geräten verbunden sein wird, übernimmt die Cloud die Hauptrolle des Datenmanagers. Das Ergebnis ist eine viel flexiblere und mobilere IT-Landschaft als die heutige.

Was hat das alles mit Ihnen und Ihrem Unternehmen zu tun, werden sie sich vielleicht fragen. Es geht wie immer um Effizienz, um Kosteneinsparungen, um Prozessoptimierungen und damit um Wettbewerbsvorteile. All das verspricht Cloud Computing.

Digitale Transformation

Neben dem Thema Cloud Computing wird das zentrale Schlagwort im kommenden Jahr „Digitalisierung“ sein. Ziel dieses Ansatzes ist es, Geschäftsprozesse weitgehend digitalisiert in den IT-Systemen abzubilden und über Prozessschritte miteinander zu koppeln. Das bedeutet für viele Unternehmen einen tiefgreifenden Eingriff in die IT-Landschaft und auch Neubestimmung des Verhältnisses zwischen dem Kerngeschäft und der IT.

Eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung ist die Nutzung unterschiedlicher IT-Modelle aus Cloud Services, On Premise (in Haus) und Hybrid IT, fortgeschrittener Analysetools und kundenorientierter Anwendungen als as-a-Service-Modell. Hier sind die CIOs bzw. IT-Leiter gefordert, denn sie werden daran gemessen werden, wie gut die Qualität der Services ist beziehungsweise, ob sie neue Services anbieten.

Dabei gilt es die Frage zu beantworten, ob vorhandene Architekturen und Lösungen ausreichen, um Services zur Verfügung zu stellen. Die Antwort lautet meistens: Modifikationen der internen IT sind mittelfristig unumgänglich. Zudem wächst die Attraktivität externer Services sowohl für die IT als auch für Fachbereiche. Gerade aber Standardisierung und Integration werfen hier noch viele Fragezeichen auf.

Die Digitale Transformation der Wirtschaft stellt Unternehmen vor sehr große Herausforderungen. In Konzernen und großen mittelständische Unternehmen wird dafür extra die Position des Chief Digital Officers geschaffen (CDO), bei dem alle Fäden zusammenlaufen. In kleineren Unternehmen ist die IT-Leitung oder der externe IT-Dienstleister gefragt die grundlegenden Veränderungen anzutreiben und zu begleiten.

Das Internet der Dinge

Die Digitalisierung ist eng verknüpft mit dem „Internet der Dinge“. Hiermit ist im Wesentlichen die Vernetzung von Geräten (Dingen) gemeint. Vom intelligenten Kühlschrank über Schrittzähler in unseren Schuhen (mit Facebook Schnittstelle) bis hin zu intelligenten, vernetzten Maschinen. Alles soll eine Internet-Adresse (IP-Adresse) bekommen. Alles soll Daten sammeln, steuerbar sein, „intelligent“ sein. Das Internet der Dinge bietet Unternehmen sehr viele Chancen, aber wie immer auch Risiken.

Auf der Seite der Chancen kann man sicher die Möglichkeiten der intelligenten Vernetzung, Datenerfassung und Auswertung sowie der automatisierten zentralen Steuerung und Überwachung nennen. So wie wir heute schon Computer, Server, IT-Systeme überwachen und steuern können, so wird dies in Zukunft mehr und mehr auch mit Alltagsgeräten möglich sein. Bei CYBERDYNE digitalisieren wir aktuell zum Beispiel die Sonnenstudios einer großen Kette. In Zukunft sind diese Sonnenstudios bis hin zur einzelnen Sonnenbank zentral steuerbar und alle Daten können zentral ausgewertet werden (Auslastung, Nutzungsdauer, Wartung etc.) Der ganze Betrieb wird dadurch optimiert und transparenter.

Auf der Seite der Risiken stehen ganz oben natürlich die Sicherheit und die Abhängigkeit. Sobald Sie ein Gerät über das Internet bzw. eine IP-Adresse ansprechen können, kann es jeder andere theoretisch auch. Datenschutz und Datensicherheit sind dann zwei wesentliche und wichtige Aspekte. Vor allem, wenn personenbezogene Daten ins Spiel kommen. Oder wollen Sie den Inhalt Ihres Kühlschranks, die Laufwege mit Ihren Joggingschuhen oder auch die Besuche im Sonnenstudio veröffentlicht wissen?

Big Data und Analytics

Cloud Computing, Digitale Transformation, das Internet der Dinge, all diese Entwicklungen produzieren Daten, riesige Daten. Diese Daten werden immer stärker zum direkten Produktionsfaktor, das ist sicherlich unbestritten. Aber Daten umfassend, über die etablierten Formen hinaus zu nutzen, ist und bleibt für viele Unternehmen eine große Herausforderung. Daher sind unternehmensweite und sichere Daten- und Analytics Strategie aus unsere Sicht eine zentrale Herausforderung in den kommenden Jahren. Nach unseren Erfahrungen sind Unternehmen derzeit gerade mal in der Lage, ca. 20 Prozent ihrer Daten zu analysieren. Vielen Unternehmen ist gar nicht bewusst, welche Daten sie produzieren und erfassen könnten.

Überlegen Sie sich einfach mal, Sie könnten alles in Ihrem Unternehmen messen. Von der Arbeitszeit, Auslastung und Effizienz Ihrer Mitarbeiter und Maschinen über die Produktionsdaten bis hin zu Marketing – und Vertriebsdaten. Nicht möglich? Dann haben Sie entweder die falsche Hardware oder die falsche Software oder beides. Sie sollten sich mit dem Thema Digitalisierung auseinandersetzten. Wenn Sie jedoch bereits viele dieser Daten erfassen können, ist die nächste Hürde die Verwaltung, Kompatibilität und anschließend die Nutzung. Erst eine effiziente Analyse, Auswertung und Visualisierung macht die Daten wirklich wertvoll. Von da an können sie mit den Daten arbeiten und anhand der Ergebnisse Prozesse verbessern. Ein sehr spannendes Thema finden wir.

Mobiles Bezahlen

Im nächsten Jahr kommen wir der bargeldlosen Gesellschaft sicher ein Stück näher. Spätestens mit dem neuen Bezahldienst Apple Pay und der Möglichkeit in Zukunft mit unserem Smartphone zu bezahlen, wird Bargeld immer unbedeutender. Mit dem Aufkommen des Internets, insbesondere mit der Erfolgsgeschichte der Onlineshops, wurde bereits ein riesen Schritt in diese Richtung gemacht. Das mobile Bezahlen mit dem Smartphone ist der nächste logische Schritt.

Gab es früher ein buntes Durcheinander an unterschiedlichen Bezahlprojekten, so dürfte es jetzt zu einer Zusammenführung kommen. So haben Visa und Mastercard die Einzelhändler in den USA dazu gedrängt, ihre Kassenterminals grundlegend zu erneuern. Dabei sollen die Terminals bis spätestens Januar 2015 dem europäischen NFC-System angeglichen sein. Mit NFC ist der kontaktlose Austausch von Daten per Funktechnik möglich, auf diese Weise wird die Handygeldbörse Realität.

Da Apple neuerdings mit den großen Kreditkartenunternehmen Visa, Mastercard und American Express kooperiert, kommen mehr als 800 Millionen iTunes-Konten in einen Pool. Das neue iPhone 6 unterstützt ebenfalls NFC und macht zusammen mit Apple Pay den Weg frei für das mobile Bezahlen. Gibt es in Ihrem Unternehmen noch Prozesse, in denen Bargeld eine Rolle spielt? Dann sollten Sie sich jetzt Gedanken über die Digitalisierung dieser Prozesse machen.

Smartwatches und Wearables

Auch in diesem Bereich ist Apple wieder ein Vorreiter. Spätestens seit dem Apple die neue Apple Watch (endlich) offiziell enthüllt hat, ist Goldgräber-Stimmung ausgebrochen. Wenn Apple eine „iWatch“ auf den Markt bringt, dann muss das ja ein Trend sein – immerhin hat der Konzern aus Cupertino ein Näschen für die Wünsche der Kunden.

Stimmt das? Der Tenor fällt positiv aus: Analysten gehen von 10 Millionen Apple-Watch-Verkäufen im Jahr 2015 aus, Apple selbst sogar von 30 Millionen. Sollten die Zahlen nur ansatzweise so eintreten, würde ein neuer, attraktiver Markt entstehen – natürlich auch für die Mitbewerber, die wohl teilweise im Schatten des iGiganten leben müssten.Aber nicht nur smarte Uhren sind ein Thema, dem viel Potential zutraut wird, sondern auch Wearables im allgemeinen. Laut einer Prognose von Statista, werden im kommenden Jahr 4,55 Milliarden Euro mit Wearables umgesetzt, in Jahr 2018 doppelt so viel. Über 30% der Deutschen haben laut Statista bereits Interesse an solchen Geräten. Womit wir wieder beim Internet der Dinge währen.

Für Unternehmen dürften vor allem die Datenbrillen, allen voran aktuell Google Glas, am interessantesten sein. Diese eröffnen neue Möglichkeiten im Support, im Service oder auch im Verkauf. Supporttechniker können sich technische Zeichnungen oder Anleitungen auf die Brille laden und ins Sichtfeld projizieren. Im Service hat man die Kundendaten im Blick und im Verkauf die Daten der jeweiligen Ware. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich dieser Bereich entwickelt.

3D Drucken

Die Auslieferung von 3D-Druckern soll 2015 um 98 Prozent ansteigen, kein Wunder, denn die Branche startet auf niedrigem Niveau. Laut Gartner wird der 3D-Druck in den nächsten drei Jahren eine kritische Schwelle überschreiten, da es neue Anwendungen gibt und die Geräte preiswerter werden. Unserer Meinung nach betrifft dieser Trend aber nur bestimmte Branchen. Darüber hinaus wird sich 3D-Druck hierzulande wahrscheinlich nicht innerhalb der nächsten drei Jahre auf breiter Front durchsetzen, wir denken, dass fünf Jahre – wenn überhaupt – realistischer wären. Belastbare Zahlen zum dem Thema gibt es aber leider kaum.

Beeindruckend aber sind die Leistungen, die mit der heutigen Druck-Technologie bereits erreicht werden können, durchaus: Ein Auto aus dem 3D-Drucker kann bereits bestellt werden, nicht nur normale Fahrzeuge sondern auch Rennwagen kommen – zumindest teilweise – aus dem 3D-Drucker. Vor wenigen Jahren wäre so etwas noch ins Reich der Fiktion verwiesen worden. Doch die Realität zeigt, dass Handy-Zubehör, Ersatzteile, Gebrauchsgegenstände, ja selbst funktionstüchtige Waffen heutzutage schon gedruckt werden.

An dieser Stelle wird das Thema auch wieder interessant für Unternehmen. Die bisher aufwendige Produktion von Prototypen oder Mustern wird durch 3D-Drucker denkbar einfach. Aus dem Computer wird einfach das Model gedruckt. Ebenso einfach kann die Produktion von Ersatzteilen ablaufen. Oder denken Sie jetzt nach Weihnachten mal an das eine Lego oder Playmobil Bauteil, welches der Staubsauger verschluckt hat. Mit einem 3D-Drucker hätten Sie Ruck-Zuck ein neues Teil und keine weinenden Kinder zu Hause.

Cyber-Angriffe

Man liest es mehr und mehr in den Zeitungen, die Menge an Cyber-Angriffen wächst von Jahr zu Jahr. Dabei gehen die Angreifer beziehungsweise Hacker immer raffinierter vor, um sich durch Sicherheitslöcher in der IT Zugang zu vertraulichen Daten zu verschaffen. Mit den Folgen solcher Angriffe und damit verbundenen Security-Risiken müssen sich IT-Verantwortliche nächstes Jahr auseinandersetzen.

Hacker und Cyberkriminelle haben Hochkonjunktur – Großunternehmen, Banken oder ganz gewöhnliche Privathaushalte, keiner ist vor ihnen sicher. Auf der Gegenseite kämpfen Spezialisten vieler Sicherheitsunternehmen, um die Angriffe abzuwehren. Waren früher die Angriffsziele oft Sicherheitslöcher in Betriebssystemen oder in der Anwendersoftware, so haben sich die IT-Sicherheitsgefahren enorm gewandelt. Nicht zuletzt deswegen, weil die Hersteller von Betriebssystemen enormen Aufwand betrieben haben, um ihre Systeme zu härten. Das bedeutet für die Cyberkriminellen enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand, um diese Systeme zu kompromittieren. Deshalb suchen sich die Angreifer neue, einfache und lohnenswerte Ziele.

Neue Angriffsziele für Hacker steigen rasant, durch z.B. die steigende Anzahl an mobilen Endgeräten und die damit verbundene Zahlungsweise. So lassen sich diese Geräte durch gezielte Angriffe manipulieren, um so an die sensiblen Bankdaten zu gelangen. Ein weiteres Betätigungsfeld der Cyberkriminellen eröffnet sich wie oben bereits beschrieben, mit dem Internet der Dinge. Ob Maschine-zu-Maschine Kommunikation (M2M) in Fahrzeugen, internetfähige Haushaltsgeräte oder Stromzähler sowie remotefähige Industriesteuerungen, nichts ist vor den Attacken der Hacker sicher. Dabei ist das Sammeln von Daten noch das kleinste Problem. Werden die Systeme manipuliert oder beschädigt, kann das verheerende Folgen haben. Denken sie dabei nur mal an einen Ausfall in der Produktion.

Doch immer noch zu dem höchsten Sicherheitsrisiko in einem Unternehmen gehört der Mitarbeiter selbst. Ist er nicht entsprechend geschult oder auf bestimmte Angriffsszenarien sensibilisiert worden, haben die Cyberkriminellen einfaches Spiel. So sollten entsprechende Fortbildungsseminare in puncto Sicherheit zum Standardangebot eines Unternehmens gehören.

IT-Sicherheit und Datenschutz

Bei der Vielzahl neuer Technologien, Vernetzungen und Daten liegt es nahe, dass ein Top Thema der nächsten Jahre die generelle IT-Sicherheit sein wird. IT-Sicherheit zählt heute schon zu wichtigsten Themen aller IT-Verantwortlichen und wird in den kommenden Jahren an Wichtigkeit gewinnen. Dabei reden wir hier nicht nur von Cyber-Angriffen, sondern von IT-Sicherheit im Ganzen. Also den Schutz von Angriffen, Manipulation, Datenmissbrauch, Datendiebstahl, Datenverlust, Beschädigungen usw. Sobald alle Systeme vernetzt sind (Internet der Dinge) und die Digitalisierung im vollen Gange, steigen die Sicherheitsrisiken um ein vielfaches.

Das macht es zwingend erforderlich, jedes neue IT-Projekt von Anfang an maßgeblich immer unter dem Aspekt Sicherheit zu betrachten. IT-Sicherheit und Datenschutz werden oft voneinander getrennt betrachtet, obgleich beides organisch miteinander verflochten ist. Beides bedarf einer komplementären Betrachtung. Neue IT-Projekte können aus unserer Sicht nur dann sicherer und besser werden, wenn Themen wie IT-Sicherheit und Datenschutz von Beginn an berücksichtig werden.

Haben Sie noch keinen Datenschutzbeauftragten im Unternehmen? Dann empfehlen wir Ihnen – nicht nur aus Gründen der gesetzlichen Verpflichtung – über eine solche Position nachzudenken. Die Rolle des Datenschutzbeauftragten kann übrigens auch von Externen übernommen werden.

Windows 10, Office 2016 und das Ende des Windows Server 2003

In 2014 war es Windows XP, in 2015 läuft der Support für den Microsoft Windows Server 2003 aus. Dieses Server-Betriebssystem muss durch eine aktuelle Version (Server 2012 R2) ersetzt werden. Andernfalls ist Ihr IT-System eine offene Einladung an Viren, Trojaner und kriminelle Hacker. Nutzen Sie noch einen Windows Server 2003 in Ihrem Unternehmen? Dann sollten sie zügig handeln und das System ablösen. Da dies oftmals auch mit der Umstellung von Applikationen verbunden ist, tickt die Uhr.

Im Client-Bereich hat Microsoft für das kommende Jahr ein neues Betriebssystem (Windows 10) und ein neues Office Paket (Office 2016) angekündigt. Nach der schleppenden Verbreitung von Windows 8 bzw. Windows 8.1 versucht sich der Softwareriese an einem neuen großen Wurf. Neu daran ist unter anderem, dass Microsoft nicht mehr jede Geräteklasse mit einem eigenen Betriebssystem versorgen, sondern eines für alle entwickeln will. Der Name des neuen Betriebssystems lautet Windows 10.

Mit dem neuen System will sich Microsoft zudem von der bisherigen Strategie verabschieden, neue Funktionen nur mit neuen Windows-Versionen einzuführen. Stattdessen soll es künftig alle paar Monate Funktions-Updates geben. Administratoren müssen nicht fürchten, dass die Windows-Pflege erheblich aufwendiger wird, weil nicht mehr nur Sicherheits-Updates vor der Freigabe im Unternehmen zu testen sind, sondern auch diverse funktionale Neuerungen. Microsoft will sie beruhigen, indem für Unternehmen die Updates optional bleiben (Opt-in).

Die nächste Version von Office wird in der zweiten Jahreshälfte 2015 auf den Markt kommen. Die Office 2016 (16) Apps für Client und Server sollen zeitgleich veröffentlicht werden. Ursprünglich war davon ausgegangen worden, dass Microsoft zunächst die neuen Office-Client-Apps im Frühjahr 2015 veröffentlichen könnte und erst später die neuen Office-Server-Apps folgen würden. Office 2016 (16) wird das Erbe von Office 2013 (15) antreten, das im Oktober 2012 fertiggestellt worden war. Informationen zu den geplanten neuen Funktionen gibt es bisher noch nicht. Abonnenten von Office 365 erhalten automatisch die jeweils aktuelle Version.

Fazit

Aus IT-Sicht wird 2015 sicher ein sehr interessantes Jahr mit vielen Herausforderungen. Sollte Ihr Kerngeschäft nicht gerade IT sein, stellen sie sich vielleicht spätestens jetzt die Frage, wo Sie anfangen sollen. Bei der Vielzahl der Themen und – mit Blick auf das große Thema Digitalisierung – großen Veränderungen gilt es einen kühlen Kopf zu bewahren. Gehen Sie am besten systematisch vor und beginnen Sie mit einer ersten Bestandsaufnahme.

Wie ist die IT in Ihrem Unternehmen heute aufgestellt?

Verschaffen Sie sich einen Überblick über ihre IT-Infrastruktur und alle IT-nahen Systeme. Mit der richtigen Software und den richtigen Tools ist das schnell gemacht. Auf Grundlage dieser Erstanalyse kann eine weitere Planung erfolgen. Definieren Sie Entwicklungsziele und entwerfen Sie eine Strategie. Parallel dazu muss natürlich die Investitionsplanung erfolgen und Sie sollten immer das Thema IT-Sicherheit im Blick haben. Zu guter Letzt, vergessen Sie bitte nicht Ihre Mitarbeiter, denn die müssen schließlich mit den Systemen arbeiten.

Benötigen Sie dabei Unterstützung? Dann sprechen Sie uns gerne an. Unsere Spezialisten begleiten Sie.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches neues Jahr 2015!

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.