Überspringen zu Hauptinhalt
„Digital Jetzt“ – Tipps Für Den Digitalisierungsplan

„Digital Jetzt“ – Tipps für den Digitalisierungsplan

Die Digitalisierung eröffnet auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) immer neue wirtschaftliche Chancen. Um diese aber zu nutzen, müssen die KMU darüber nachdenken, wie sie digitaler arbeiten können. Gefördert werden sie dabei durch das neue Programm „Digital Jetzt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

„Digital Jetzt“ – Investitionen von heute. Erfolg von morgen

Das BMWi möchte mit dem Programm „Digital Jetzt“ KMU bei der Digitalisierung unterstützen. Der Hintergrund: Rund 34 Prozent dieser Unternehmen haben noch keine Digitalkompetenzen. Vor allem beim Thema IT-Sicherheit ist dies häufig bedenklich.

Aber nicht nur die fehlende Technologie ist ein Problem. Häufig gibt es keine Qualifizierung der Mitarbeiter, um das Potential der Digitalisierung auch nutzen zu können.

Bis zu 50.000 Euro Zuschuss

Um beides in Zukunft bei KMU zu verbessern, müssen die Unternehmen investieren. „Digital Jetzt“ soll dies mit bis zu 50.000 Euro fördern. Das BMWi möchte mit dem Förderprogramm dafür sorgen, dass mehr KMUs in digitale Infrastruktur und die Qualifizierung der Mitarbeiter investieren. Das Ministerium erhofft sich auch mehr Chancen für digitale Geschäftsmodelle und –prozesse in Unternehmen. Aber auch die Stärkung von strukturschwachen Regionen soll mit dem Programm unterstützt werden.

Falls Sie diese Förderung beantragen möchten, finden Sie alle Informationen auf unserer Übersichtsseite zu „Digital Jetzt“.

Mit einem Digitalisierungsplan das Förderprogramm beantragen

„Digital Jetzt“ können Sie einfach auf der Website des BMWi beantragen. Zentraler Punkt dieses Antrags ist der Digitalisierungsplan. Hier beschrieben Sie Ihre Ausgangssituation, das Investitionsszenario und die sich daraus ergebene nachhaltige Wirkung.

Selbsteinschätzung der Ausgangssituation

Reflektieren Sie, wie digital Ihr Unternehmen bzw. der entsprechende Unternehmensbereich eigentlich ist. Überlegen Sie dabei gleichzeitig, welche Prozesse sich eventuell digitalisieren lassen und welche Veränderungen Sie dadurch erreichen.

Auch ist es wichtig zu dokumentieren, ob bestimmte Geschäftsbereiche nicht erschlossen werden können, wegen noch fehlender Digitalisierung.

Eine solche Selbsteinschätzung ist nicht immer einfach. Besonders, wenn Sie vielleicht noch gar nicht wissen, wo Ihnen eine Digitalisierung im Unternehmen helfen könnte. Ihr IT-Dienstleister kann Sie da aber sehr gut unterstützen. Er hat einen externen Blick auf alle Ihre Vorgänge und zeigt Ihnen neben dem Status Quo auch gleichzeitig Potentiale für eine zukünftige Entwicklung auf.

Was wollen Sie investieren?

Auch für den eigentlichen Investitionsplan ist Ihr IT-Dienstleister ein guter Ansprechpartner.  Entwickeln Sie mit diesem zusammen einen Plan, was alles verändert werden soll und welche Ziele Sie mit den entsprechenden Investitionen verfolgen.

Für die Beantragung des Förderprogramms „Digital Jetzt“ benötigen Sie auch eine Kostenschätzung. Alle Aufträge, die mehr als 5.000 Euro kosten, müssen Sie bei Antragstellung mit einem konkreten Angebot nachweisen. Arbeiten Sie dabei nicht mit einem festen Dienstleister zusammen, dann lohnt es sich mehrere Angebote einzuholen und diese zu vergleichen. Die Angebote dürfen übrigens nicht von Ihren Tochterunternehmen stammen.

Bei Einzelpositionen unter 5.000 Euro reicht es aus, wenn Sie die Preise an Hand von eigenen Recherchen vergleichen.

Wenn Sie Ihr Konzept fertiggestellt haben, dann dürfen Sie noch nicht damit beginnen. Das BMWi fördert laut Richtline nur Projekte, die bei Antragstellung noch nicht begonnen wurden.

Was bewirkt Ihre Investition?

Aus dem Investitionsvorhaben und Ihrer Ausgangssituation sollten Sie ablesen, was diese Investition Ihrem Unternehmen bringen wird. Dies sind auf der einen Seite natürlich finanzielle Auswirkungen (mehr Umsatz, höherer Gewinn, neue Geschäftsfelder). Auf der anderen Seite kann diese beispielsweise aber auch die Erhöhung der Mitarbeiterzufriedenheit sein. Auch diese Effekte sollten Sie nicht unterschätzen und mit einplanen.

Wie hoch ist Ihre Förderung?

Mit Hilfe der Investitionssumme lässt sich auch schon vorab die Gesamtfördersumme errechnen.  Entscheidend sind daneben die Mitarbeiterzahl Ihres Unternehmens und das Datum der Antragsstellung. Unternehmen mit weniger Mitarbeitern erhalten eine etwas höhere Förderungsquote als Unternehmen mit vielen Mitarbeitern.

Bis zum 30.06.2021 wird die Förderquote zudem erhöht, um Unternehmen zu motivieren auch in und nach der Corona-Krise zu investieren.

Je nachdem was hier auf Sie zutrifft, erhalten einzelne Unternehmen bis zu 65% der investierten Summe (dies trifft zu für Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeiter, die ihren Antrag vor dem 30.06.2021 stellen, in Ihre IT-Sicherheit investieren und aus einer strukturschwachen Region kommen). Wie genau dies errechnet wird, haben wir hier für Sie aufgelistet.

Warum Sie die Förderung beantragen sollten, auch wenn Sie aktuell keine Investitionen planen

Vielleicht planen Sie aktuell noch keine Investitionen in die Digitalisierung Ihrer Geschäftsprozesse. Denken Sie hier aber langfristig! Die Anforderungen am Markt und die Spielregeln der Wirtschaft ändern sich ständig. Unter Umständen wird es in zwölf bis 18 Monaten für Sie notwendig zu investieren.

Sichern Sie sich daher schon jetzt die Förderzugsage. So können Sie langfristig planen und sind im Bedarfsfall besser vorbereitet. Darüber hinaus sind die Fördergelder des BMWI begrenzt. Es ist also davon auszugehen, dass die Töpfe nach kurzer Zeit ausgeschöpft sein werden. Wenn Sie bis dahin keine Zusage haben, gehen Sie leer aus. Sorgen Sie also jetzt schon vor!

CYBERDYNE ist Ihr Partner für das Förderprogramm „Digital Jetzt“

Einen Investitionsplan zu erstellen ist durchaus herausfordernd, da Sie viele Variablen bedenken müssen. CYBERDYNE unterstützt Sie beim kompletten Prozess: Wir beleuchten die Ausgangssituation und erstellen mit Ihnen den Investitionsplan. Darüber hinaus begleiten wir sie natürlich nicht nur bei der Planung, sondern auch bei der Durchführung des Projekts.

Brauchen Sie Unterstützung bei der Förderung? – Sprechen Sie uns gerne an! 

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

Dieser Beitrag hat 0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

An den Anfang scrollen