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Der Microsoft Windows 11 Rollout kommt

Microsoft hat sein neues Betriebssystem Windows 11 veröffentlicht. Besonders während der Pandemie war die Nachfrage nach Windows 10 im Bereich Office, Streaming und Gaming so groß, dass der Hersteller nun am Nachfolger gearbeitet hat. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Änderungen und alles, was Sie als Nutzer vor der Installation bzw. dem Rollout wissen sollten.

Seit wann ist Windows 11 erhältlich?

Windows 11 ist seit dem Herbst 2021 erhältlich. Das neue Betriebssystem wurde am 5. Oktober 2021 veröffentlicht. Nutzer von Windows 10 können die neue Version des Betriebssystems kostenlos erwerben. Für Nutzer älterer Betriebssysteme belaufen sich die Kostet für eine Windows 11 Prof. Lizenz auf € 139,-.

Hardware-Anforderungen für Windows 11

Windows 11 wird schneller und schicker, kommt dafür aber auch mit erhöhten Hardware-Anforderungen. Die wichtigsten Hardware-Mindestanforderungen im Überblick:

  • Prozessor: Dual-Core 64-Bit ab 1 GHz (Intel CPU ab Generation 7)
  • Arbeitsspeicher: 16 GByte RAM
  • Speicherplatz: 64 GByte
  • Grafik: Kompatibel mit DirectX 12
  • System Firmware: UEFI mit Secure Boot
  • TPM: Trusted Platform Module Version 2.0
  • Display: High Definition 720p-Auflösung und mindestens 9 Zoll
  • Windows 11 Home: Internet-Anschluss und Microsoft-Konto zur Einrichtung

Änderungen auf einen Blick

Mit Windows 11 kommen einige Neuerungen hinzu, während manche alten Funktionen entfernt wurden. Dabei hat Microsoft mit dem angekündigten Betriebssystem auch Features berücksichtigt, die das Arbeiten im Büro sowie im Homeoffice erleichtern. In unserem Überblick haben wir die wichtigsten Neuerungen zu Windows 11 zusammengetragen.

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Neues Design und Interface

Optisch fallen der neue Startbutton, die Taskleiste sowie überarbeitete Sounds, Schriftarten und Symbole auf. Microsoft setzt dabei auf ein übersichtliches und nutzerfreundliches Interface. Das Startmenü ist in der Mitte der Taskleiste ausgerichtet und zeigt die zuletzt verwendeten Dateien. Über die Cloud sowie Microsoft 365 werden hier sogar geräteübergreifend Dokumente und Anwendungen aufgeführt, selbst wenn sie zuvor auf Android- oder iOS-Geräten verwendet wurden.

Nutzerfreundliche Desktops

Mit Windows 11 können Nutzer die neuen Funktionen „Snap-Layouts“ und „Snap-Gruppen“ nutzen, um mehrere Fenster übersichtlich anzuordnen. So kann die Bildschirmfläche optimal genutzt werden, um Anwendungen, Dokumente und Dateien neben- sowie untereinander zu platzieren. Mit dem neuen Feature „Desktops“ können User zudem eigene Desktops anlegen, die nur für bestimmte Bereiche wie zum Arbeiten oder Lernen ausgerichtet sind.

Microsoft Teams integriert

Mit dem neuen Betriebssystem wird Microsoft Teams in die Taskleiste integriert. Dadurch können Nutzer noch schneller mit anderen in Kontakt treten und zusammenarbeiten. Selbst wenn der Gesprächspartner keine Teams-App hat, ist die Kommunikation dennoch über Zwei-Wege-SMS möglich. Zusätzlich hat Microsoft in der Taskleiste Teams-Funktionen berücksichtigt, damit darüber Stummschalten oder Bildschirmteilen noch einfacher wird.

Widgets für schnellen Zugriff

Microsoft bietet in Windows 11 Widgets an, durch die Nutzer einen schnelleren Zugang zu Nachrichten und Informationen erhalten. Das Feature war bereits in Windows Vista enthalten, wurde aber in den darauffolgenden Betriebssystemen entfernt. Über einen News-Feed werden die Widgets am linken Bildschirmrand angezeigt und können visuell sowie inhaltlich angepasst werden. Zusätzlich haben Entwickler die Möglichkeit, Widgets individuell nach News-Themen einzubinden.

Windows 11: Die Benutzererfahrung im Mittelpunkt setzen. ©Microsoft

Windows 11 Rollout – So installieren Sie das neue Betriebssystem

Auch wenn Windows 11 allen Nutzer von Windows 10 kostenlos zur Verfügung gestellt wird, so heißt das nicht, dass man das neue Betriebssystem einfach so installieren sollte. Wir raten besonders im Unternehmensumfeld grundsätzlich zu folgenden Schritten:

  1. Machen Sie einen Windows 11 Rollout Check. Überprüfen Sie dabei alle Clients auf die entsprechenden Hardware-Anforderungen und die installierte Software auf die notwendige Kompatibilität.
  2. Sollten Sie noch alte Client-Computer oder Betriebssysteme im Einsatz haben, so sollten Sie diese zuerst ersetzen.
  3. Erarbeitet Sie einen Roll-out Plan und klären Sie die Logistik für den Rollout.
  4. Stellen Sie Ihren Anwendern vor dem Rollout Informationen und evtl. Schulungen zu Windows 11 zur Verfügung.
  5. Stellen Sie sicher, dass Windows 11 im Hintergrund geladen wird und die Installation nicht während der Arbeitszeit erfolgt. So werden die Anwender nicht gestört.
  6. Achten Sie unbedingt auf einen kontrollierten Neustart der Clients und prüfen Sie anschließend die Funktionsfähigkeit und Kompatibilität.
  7. Sollte es mit einem Client Probleme geben, kann es zu einem Rollback kommen. Halten Sie entsprechende Servicekräfte vor.

Wir von CYBERDYNE unterstützen Sie gerne bei einem kontrollierten und sicheren Rollout von Windows 11 in Ihrem Unternehmen. Sprechen Sie uns gerne an.

Quellen

Bilddateien: ©gioiak2/123RF.COM, Microsoft

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

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