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Microsoft Azure oder Server im Unternehmen – was ist besser?

Eine große Ansammlung an Daten und Rechenleistung auf Knopfdruck – Dies sind Gründe, warum sich Unternehmen zunehmend mit Cloud-Systemen beschäftigen.

Für die Entwicklung von neuen Produkten oder den Betrieb von Infrastrukturen brauchen viele Unternehmen Rechenleistung. Die damit verbundenen Dateien benötigen auch immer mehr Speicherplatz. Beides – Rechenleistung und Speicherplatz – können Sie sich mit Hilfe von Servern in Ihrem Unternehmen einrichten. In der Regel spricht man dabei von sogenannten On-Premise-Systemen.

Eine solche Lösung ist mit der Laufzeit im Unternehmen mit Sicherheit immer wieder gewachsen, wurde ergänzt oder teilweise ersetzt. Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo die komplette IT-Infrastruktur ausgetauscht werden muss, damit sie noch den aktuellen Anforderungen entspricht.

An dieser Stelle können Sie weiter mit einer Lösung On-Premise arbeiten. Alternativ ziehen Sie teilweise oder vollständig in die Cloud – zu Microsoft Azure. Sie müssen dazu aber nicht warten, bis Ihre bisherige Anlage in die Jahre kommt. Manchmal lohnt es sich, wenn Sie proaktiv Teilbereiche der IT in die Cloud ziehen, während andere noch auf Ihren eigenen Servern laufen.

Lohnt sich der (teilweise) Umzug in die Cloud? Wir haben fünf Punkte der Nutzung von Microsoft Azure mit der Nutzung von On-Premise-Systemen verglichen.

Microsoft Azure ermöglicht eine schnelle Skalierung der Rechenleistung

Wenn Ihr Unternehmen wächst, dann muss Ihre IT mitwachsen – ein klarer Vorteil einer Cloud-Technologie. Mit Microsoft Azure erreichen Sie mit wenigen Klicks mehr Rechenleistung.

Hier haben On-Premise-Systeme einen entscheidenden Nachteil: Die Anschaffung neuer Infrastruktur macht nur nach intensiver Planung Sinn. Sie müssen zuerst klären, wie groß Ihr Bedarf aktuell ist, aber auch in den nächsten Jahren sein wird. Planen Sie zu wenig Leistung ein, kommen Sie schnell wieder an Kapazitätsgrenzen, zu viel führt zu unnötigen Kosten und nicht genutzter Infrastruktur.

Microsoft Azure ist deutlich flexibler. Sie müssen nur planen, wie viel Rechenleistung Sie aktuell benötigen. Egal ob mehr oder weniger Leistung, die Skalierung bei Cloud-Produkten ist mit wenigen Klicks möglich.

Volle Kostenkontrolle

Hieraus ergibt sich ein weiterer Unterschied zwischen den beiden Systemen: Mit einer Cloud-Lösung wie Azure haben Sie die Kosten unter Kontrolle. Bei Servern im Unternehmen müssen Sie neben den hohen Anschaffungskosten an den Betrieb (Strom, Lohn), die Wartung und natürlich auch die Überwachung denken.

Was passiert aber nach einem Auftragseinbruch? Bei Azure-Lösungen bezahlen Sie nur das, was sie auch nutzen. Das heißt, wenn Sie nach unten skalieren, zahlen Sie auch weniger. Hier sparen Sie auch durch die wegfallenden Anschaffungs- und Energiekosten.

Die langfristige Kostenkontrolle haben Sie übrigens bei On-Premise-Systemen, wenn Sie ein Geschäftsmodell betrieben, bei denen die Auftragsspitzen nicht zu erwarten sind.

Ob sich eine reine Cloud-, On-Premise- oder Hybrid-Lösung für Ihr Unternehmen eignet, können Sie hier nachrechnen: http://tco.microsoft.com/

Sicherheit & Ständige Weiterentwicklung

Die Rechenzentren von Microsoft sind mit höchsten Sicherheitsstandards ausgerüstet. Rund um die Uhr arbeiten Spezialisten daran, dass dies auch so bleibt. Auch davon profitieren Sie: Während sich Ihre in-House-ITler auf jede Bedrohung neu einstellen müssen, arbeiten die Spezialisten von Microsoft unmittelbar an immer neuen Risikofaktoren und verbessern die Abwehr permanent.

Ihre Server vor Ort müssen aber nicht nur gegen Cyberattacken geschützt werden. Auch physische Gefahren wie Brände, Zerstörung, Naturkatastrophen, unbefugten Eingriff etc. bedrohen Ihren Daten. Sie benötigen daher zusätzlich eine externe Sicherung außerhalb des Unternehmens: Die Desaster Recovery ist mit einem On-Premise-Lösung noch nicht abgedeckt.

Hier kann eine hybride Lösung sinnvoll sein. In der Cloud halten Sie dazu eine ortsunabhängige Sicherung Ihres gesamten Systems bereit.

Microsoft und andere Betreiber von großen Rechenzentren spiegeln Ihre Daten noch einmal zusätzlich, d.h. es gibt weitere Server, die die Inhalte noch einmal 1:1 vorenthalten. So sichern die Anbieter ihre Desaster Recovery im Notfall.

Erreichbarkeit

Natürlich ist es wichtig, dass Ihre Daten jederzeit erreichbar sind. Sowohl Ihre Server im Unternehmen als auch Cloud-Rechenzentren können ausfallen. Microsoft gibt dazu in seinem Service Level Agreement (SLA) eine Erreichbarkeit von 99,9 Prozent an. Der prozentuale Wert gibt die Erreichbarkeit eines Jahres an. In diesem Fall bedeutet es, dass im Durchschnitt 0,1 Prozent der Zeit, Ihre Daten nicht erreichbar sind. Konkret sind dies 8 Stunden, 45 Minuten und 56 Sekunden Ausfall pro Jahr.

Hier muss betont werden, dass dieser Wert nur das Rechenzentrum selbst betrifft. Etwaige Ausfälle durch Ihren Internetprovider etc. fallen explizit nicht darunter.

Wichtig ist außerdem, dass dies ein Durchschnittswert ist und nicht bedeuten muss, dass Ihre Daten mehr als acht Stunden am Stück nicht erreichbar sind. Das heißt auch, dass die Ausfallzeiten nachts vorkommen können – Sie werden von vielen überhaupt nichts mitbekommen. Daher ist der Wert von 99,9 Prozent sehr gut.

Dennoch ist es für Sie schlecht, wenn ein System ausfällt und Sie nicht arbeiten können. Aber auch Server im Unternehmen können ausfallen. Hier ist die Frage, wie schnell Ihre IT es schafft, den Grund zu finden und wie lange es dauert, bis Sie wieder arbeiten können.

Hybride Infrastruktur mit Microsoft 365

Sie sollten immer in der Lage sein zu arbeiten. Von daher bieten sich vielfach hybride Systeme an. Fällt das System im Büro aus, können Sie in Sekunden auf die Azure-Cloud zugreifen – Ihre Daten sind live gesichert dort.

Auch wenn Ihr On-Premise-System bisher Ihren Anforderungen genügt hat, dann macht es durchaus Sinn, nur einen Teil in die Cloud zu verlagern.

Bei Microsoft Azure müssen Sie sich nicht entscheiden, ob Sie Ihre Dateien auf dem Server im Unternehmen oder in der Cloud liegen. Speichern Sie die Dateien dort, wo Sie sie benötigen. Clevere Automatiserungstools sorgen im Hintergrund dafür, dass die Dateien sowohl auf dem Server als auch in der Cloud gesichert sind.

Fazit

Die Nutzung von Microsoft Azure für Ihre Unternehmen kann Kosten ersparen. Es kann Ihre Rechen- oder Speicherleistung so skalieren, wie sie es aktuell benötigen. Sie müssen diese Nutzung nicht langfristig betrachten.

Auch Ihre alten Systeme müssen Sie unter Umständen noch nicht abschreiben – eine hybride Nutzung ist ebenfalls durchaus sinnvoll.

Ob Microsoft Azure für Ihr Unternehmen die richtige Wahl ist, hängt natürlich auch von vielen weiteren Faktoren ab. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich.

Quellen:

Bildnachweis: rawpixel / 123rf.com

Timo Pauli

Timo Pauli ist zuständig für das Online Marketing bei CYBERDYNE. Beruflich und privat interessiert er sich für die Funktionsweise von Social Media Kanälen.

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