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9 Tipps Für Die Auswahl Des Richtigen IT-Dienstleisters

9 Tipps für die Auswahl des richtigen IT-Dienstleisters

Die Auslagerung von Teilen oder der gesamten IT-Infrastruktur an einen Dienstleister ist für viele Unternehmen ein großer Schritt. Die Gründe, warum der Einsatz eines externen IT-Dienstleisters interessant sein könnte, sind vielfältig. Eine solche Zusammenarbeit ist im Idealfall eine langfristige Beziehung. Nur so kann der Anbieter Sie auch nachhaltig unterstützen. Deshalb ist die Auswahl des richtigen Partners besonders wichtig. Wir geben Ihnen dazu neun Kriterien, die Sie bei der Suche unterstützen können.

1. Umfang und Art der Auslagerung

Die zentrale Frage bei der Suche nach dem richtigen Dienstleister, ist die Art und Weise der Auslagerung. Sie können die Betreuung Ihrer gesamten IT-Infrastruktur oder auch nur Teilprojekte in die Hände eines IT Systemhauses geben. Viele IT-Dienstleister sind spezialisiert auf verschiedene Aufgabenbereiche – zum Teil auch auf Branchen.

2. Die räumliche Nähe zu Ihrem Unternehmen

Übernimmt ein IT-Dienstleister die komplette Betreuung Ihre IT-Infrastruktur (inklusive der Hardware), dann ist die räumliche Nähe sehr wichtig. Kurze Wege können bei einem Ausfall der Systeme relevant sein, wenn beispielsweise ein Mitarbeiter zu Ihnen kommen muss, um Geräte vor Ort einzurichten. Natürlich bauen Sie mit einer räumlichen Nähe auch ein besseres Vertrauensverhältnis zwischen Ihrem Unternehmen und Ihrer externen IT-Abteilung auf.

Bei größeren Projekten und zum Start der Zusammenarbeit, kann es zusätzlich sinnvoll sein, dass Mitarbeiter des Dienstleisters für eine zeitlang bei Ihnen im Unternehmen arbeiten, um so Ihre wichtigsten Prozesse kennenzulernen.

Betreut der Service Provider nur Ihre Software, so kann dies in der Regel remote – also mit Hilfe von Tools wie Teamviewer – erfolgen. Damit können die Service-Mitarbeiter theoretisch überall auf der Welt sitzen. Allerdings ist in einem solchen Fall die Beziehung zum Dienstleister weniger eng.

3. Feste Ansprechpartner bei Ihrem IT-Dienstleister

Für eine ideale Betreuung erhalten Sie vom Dienstleister einen oder mehrere feste Ansprechpartner. Dies schafft Vertrauen auf beiden Seiten und sorgt dafür, dass die Service-Mitarbeiter Ihr Unternehmen – nach einer Eingewöhnungszeit – auch wirklich kennen. So ist eine individuelle Unterstützung sichergestellt.

4. Größe des Dienstleisters

Wie viele Mitarbeiter beschäftigt der ausgewählte Dienstleister und welche Kundengruppen betreut er? Dies ist wichtig zu wissen, denn er sollte beispielsweise in der Lage sein, Mitarbeiterausfälle zu kompensieren. Je nach Größe Ihres Unternehmens ist eventuell ein kleiner Betrieb mit wenig Service-Mitarbeitern nicht ausreichend in der Lage, Sie zu betreuen. Für ein mittelständisches Unternehmen ist ein Service Provider ebenfalls aus dem Mittelstand ideal – besonders dann, wenn dieser auch vor Ort ansässig ist und bereits Kunden betreut, die eine ähnliche Größe haben.

5. Klare Kommunikation der Vorgänge

Nicht jeder Mensch ist ein IT-Spezialist und versteht die oft komplizierte IT-Sprache. Gut geschulte Mitarbeiter des IT-Dienstleisters können Ihnen Prozesse ohne umständliche IT-Fachausdrücke verständlich erklären. Dies sorgt für Transparenz, denn Sie verstehen, was Ihre externe IT-Abteilung gerade macht.
Umgekehrt funktioniert die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister am Besten, wenn er Ihre wertschöpfenden, unternehmensinternen Prozesse versteht. Dementsprechend sollten Sie diese auch den IT-Administratoren erklären können.

6. Weiterbildungen und Zertifizierungen

Die IT ist eine schnelllebige Branche. Daher ist es wichtig, dass der Dienstleister seine Service-Mitarbeiter regelmäßig weiterbildet und qualifiziert. Verschiedene Zertifizierungen geben dabei darüber Auskunft, ob die Mitarbeiter des Dienstleisters Up-to-date sind. Teilweise fordern Unternehmen auch genau diese ISO-Zertifizierungen, damit sie überhaupt mit einem IT-Dienstleister zusammenarbeiten.

7. Standardprodukte oder auf Sie zugeschnittene Strategie?

Sie benötigen einen Service Partner der versteht, wie Ihr Unternehmen wirtschaftlich arbeitet. Dementsprechend brauchen Sie auch eine Strategie, die zu Ihrer Wertschöpfungskette passt. Ein Dienstleister muss in der der Lage sein, diese zu verstehen und Ihnen eine auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Strategie liefern können – und kein fertiges Standardprodukt.

8. Partnerschaften mit Anbietern

Partnerschaften sind wichtig, da ein Dienstleister Sicherheitsprodukte, Software und ähnliches ebenfalls einkaufen muss. Häufig geht damit auch die Spezialisierung des Service Providers einher. Handelt es sich dabei beispielsweise um eine Microsoft Bronze/Silber/Gold Partnerschaft, dann sind die Mitarbeiter in der Implementierung von komplexen Microsoft-Strukturen geschult.

9. Kostenkontrolle

Die Kosten sind ebenfalls ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines IT-Dienstleisters. Eine transparente und nachvollziehbare Preisgestaltung seitens des Dienstleisters erleichtert Ihnen die Kostenkontrolle und -planung – auch bei einer Skalierung der ausgewählten Leistungen in der Zukunft

Fazit

Ohne eine funktionierende IT-Infrastruktur sind Unternehmen heutzutage häufig nicht mehr handlungsfähig. Da will eine enge und langfristige Zusammenarbeit mit einem Dienstleister gut überlegt sein, denn Sie vertrauen ihm diesen wesentlichen Teil Ihres Unternehmen an. Deshalb sollte der Dienstleister auch zu Ihnen passen und daran mitarbeiten, Ihre Wertschöpfungskette zu verbessern.

Wir arbeiten bei CYBERDYNE mit den höchsten Ansprüchen an unsere Leistungen und Produkten. Ihr Unternehmen steht dabei stets im Mittelpunkt unserer Arbeit. Wir versprechen Ihnen Qualität, die Sie nirgendwo anders erhalten.

Gerne besprechen wir zusammen, wie wir Ihr Unternehmen mit einer partnerschaftlichen IT-Dienstleistung unterstützen.

Quellen:

Bildnachweis: Konstantin Pelikh / 123rf.com

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

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