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25 Jahre CYBERDYNE – Interview Mit Dem Gründer Und Geschäftsführer Ralph Friederichs

25 Jahre CYBERDYNE – Interview mit dem Gründer und Geschäftsführer Ralph Friederichs

Am 11.03.1994 legte Ralph Friederichs durch eine Gewerbeanmeldung bei der Stadt Frechen den Grundstein für die heutige CYBERDYNE IT GmbH. Vom damaligen Einzelunternehmen – gegründet während der Schulzeit – hat sich CYBERDYNE zu einem der führenden IT-Service Dienstleister für mittelständische Unternehmen im Großraum Köln entwickelt. Fast 40 Mitarbeiter arbeiten heute bei CYBERDYNE und betreuen die IT-Systeme von über 150 Kunden. Die Mitarbeiter haben Ihren Chef anlässlich des Firmenjubiläums interviewt.

Das Jubiläums-Interview der Mitarbeiter

[CYBERDYNE Team] Ralph, 25 Jahre ist eine lange Zeit, kannst du dich noch an den Tag der Unternehmensgründung erinnern?

[Ralph] Ich weiß nicht mehr genau was für ein Tag es war, im Grunde war er aber recht unspektakulär. Ich hatte herausgefunden, dass man als „Gewerbetreibender“ ein Gewerbe bei der Stadt anmelden muss. So machte ich mich also auf den Weg zum Rathaus der Stadt Frechen, um meine Idee in die Tat umzusetzen. Der Geschäftszweck war damals der Handel mit Computern, Hard- und Software. Das Ganze kostete 20 D-Mark und schon hatte ich den Schein in der Tasche.

[CYBERDYNE Team] Was war ab dem Moment anders?

[Ralph] Genau genommen erstmal nicht viel. Die Veränderung hatte schon vorher eingesetzt. Der Handel mit Computern war bis dahin ein einfacher Nebenverdienst als Schüler. Anfang 1994 kam die erste Firma auf mich zu und wollte mehrere Computer kaufen, und natürlich auch eine ordnungsgemäße Rechnung ausgestellt bekommen. Ab dem Moment wurde aus dem Spaß Ernst und ich beschäftigte mich erstmals mit dem Thema Unternehmensgründung. Die Gewerbeanmeldung war somit der erste logische Schritt.

[CYBERDYNE Team] Hieß die Firma eigentlich von Beginn an CYBERDYNE?

[Ralph] Nein, CYBERDYNE war mehr so eine Art „erster Markenname“. Ein Einzelhandelsgewerbe durfte zu diesem Zeitpunkt keinen Fantasienamen haben. Offiziell war es die Firma Ralph Friederichs Computerhandel. Auf den Briefkopf druckte ich aber trotzdem ein erstes CYBERDYNE Systems Logo.

[CYBERDYNE Team] Warum der Name CYBERDYNE?

[Ralph] Zu dieser Zeit war ich ein riesiger Fan der Terminator Filme. Vor allem Terminator 2 guckte ich mir mit Freunden immer wieder an. Als ich dann meinen Gewerbeschein in der Tasche hatte war klar, dass ich einen coolen Namen für meine Firma brauchte. Im Film kommt die Firma CYBERDYNE Systems vor (die vom Terminator zerstört wird). Wir spulten die VHS Kassette immer wieder vor und zurück, um uns das Logo und den Namen ganz genau anzusehen. So entstand die Vorlage für den jetzigen Firmennamen.

[CYBERDYNE Team] Gab es denn keine Probleme mit den Namensrechten?

[Ralph] Nicht mit der Filmfirma. Erst ein paar Jahre später meldete sich jemand bei mir und sagte, dass auch er den Namen verwendete und abgemahnt wurde. Ich solle meine Markenrechte prüfen. Danach habe ich einen Markenanwalt hinzugezogen, festgestellt, dass ich die älteren Rechte habe, da ich den Namen nachweislich seit 1994 verwende, und wir haben die Marke ab dem Zeitpunkt europaweit schützen lassen. Das war ganz hilfreich, denn nach Terminator 2 kamen noch vier weitere Teile ins Kino und es gibt sogar eine Serie.

[CYBERDYNE Team] Hattest du zu Beginn auch mal eine andere Geschäftsidee, oder war IT-Dienstleistung die erste und einzige?

[Ralph] Genaugenommen war es gar keine Geschäftsidee, sondern alles ist, wie so oft, durch Zufall entstanden. 1993 sammelte ich im Rahmen eines Schülerpraktikums erste Erfahrungen in einem Computerhandel. Dort saß ich an der Quelle für Computerteile, Hard- und Software, lernte wie man Computer zusammenbaute und reparierte. Damals hatten alle Klassenkameraden und Freunde den Wunsch einen Computer zu haben, ich hatte die günstigen Einkaufsmöglichkeiten und das Know-how und so wurde quasi aus meinem Hobby mein Unternehmen und damit mein Beruf.

[CYBERDYNE Team] Was war der erste richtige Auftrag, mit dem du Geld verdient hast?

[Ralph] Richtig los ging es mit dem Auftrag einer kleinen Firma im Ort. Diese Firma brauchte mehrere Computer und eine einfache Vernetzung. Das war für meine damaligen Verhältnisse schon eine große Sache. Alles musste beschafft, zusammengebaut, installiert und natürlich ausgeliefert werden. Das war spannend und hat glücklicherweise funktioniert. Damit sollte ich von nun an Geld verdienen.

[CYBERDYNE Team] Wer war dein erster Mitarbeiter?

[Ralph] Es war nicht nur einer, es waren direkt mehrere. Meine ersten Mitarbeiter waren Freunde und Klassenkameraden. Ich habe irgendwann von einem größeren Händler den Auftrag erhalten in Masse für ihn Computer zu montieren. Immer 100 Stück auf einmal. Dafür baute ich mein ganzes Kinderzimmer um, da wurden Werkbänke eingebaut, Werkzeug angeschafft und wir bauten mit 4 bis 5 Leuten eine kleine Produktionsstraße auf. Allerdings war das nicht die optimale Lösung. Es wurde schnell zu eng und meinen Eltern auch zu viel Trubel im Haus. Nach kurzer Zeit schon siedelte ich in unsere Garage um.

[CYBERDYNE Team] Und der erste festangestellte Mitarbeiter?

[Ralph] Den ersten festen Mitarbeiter stellte ich erst 1998 ein. In der Zwischenzeit hatte ich immer Aushilfen und gut zwei Jahre hatte ich auch einen Partner. Ich hatte mich mit Andreas Engels, einem Bekannten aus dem Nachbarort zusammengetan und wir betrieben die Friederichs & Engels GbR. Natürlich weiterhin mit CYBERDYNE Logo. Andreas stieg irgendwann aus und ich stellte meinen ehemaligen Technikleiter, aus dem Computerladen, in dem ich mein Schülerpraktikum absolvierte, ein. Wilfried Schunk hieß er und er war mir eine große Hilfe.

[CYBERDYNE Team] In der Zwischenzeit hat CYBERDYNE fast 40 Mitarbeiter. Wie viele waren es insgesamt über die letzte 25 Jahre?

[Ralph] Oh, das ist eine schwere Frage. Das weiß ich nicht genau. Viele kamen und gingen in der Zeit. Seit 2000 sind wir Ausbildungsbetrieb und konnten seitdem sehr vielen jungen Menschen den Einstieg in die IT-Berufe ermöglichen. Ich würde mal schätzen, dass es bisher ca. 100 bis 120 Mitarbeiter waren.

[CYBERDYNE Team] In den 25 Jahren hat sich ja einiges verändert. Mit welcher Motivation hast du vor 25 Jahren mit CYBERDYNE angefangen – und wie hat sich diese über die Jahre verändert?

[Ralph] Ja, das stimmt, es hat sich sehr viel verändert. Vor 25 Jahren war es ein Hobby und eine gute Möglichkeit, neben der Schule und später dem Studium Geld zu verdienen. Als die Firma immer größer wurde, merkte ich, dass ich damit auch mein eigenes Leben finanzieren kann. Daher habe ich mein Studium geschmissen und war von da an selbständig. In den Jahre danach war ich motiviert, dies durchzuhalten und auch etwas aufzubauen. Seitdem hat sich CYBERDYNE etabliert, und da wir ein nachhaltiges Geschäftsmodell haben, ist meine Motivation jetzt eine ganz andere. Ich möchte ein Unternehmen führen, in dem sich meine Mitarbeiter wohlfühlen. Ein Unternehmen, das krisensicher aufgestellt ist, dass vor allem natürlich zufriedene Kunden hat und unabhängig von mir funktioniert. Kurzgesagt, mir geht es um eine nachhaltige, gesunde und sichere Weiterentwicklung.

[CYBERDYNE Team] Wie zufrieden bist du mit der bisherigen Entwicklung und vermisst du etwas von früher?

[Ralph] Von früher, also von ganz früher, vermisse ich die Leichtigkeit. In den ersten Jahren war es oft mehr Spaß als Ernst und wenn der Tag mal nicht gut lief oder weniger zu tun war, machte ich die Garage zu und fuhr Mountainbike (natürlich mit Handy in der Tasche). Heute sieht das ganz anders aus, allerdings bin ich mit der Entwicklung sehr zufrieden. Wir wachsen Jahr für Jahr gesund, wir gewinnen großartige neue Kunden dazu und unser Fundament wird immer solider. Wir haben tolle Mitarbeiter, die sich weiterentwickeln wollen und wir alle arbeiten gezielt daran noch viele gute Jahre mit CYBERDYNE zu haben.

[CYBERDYNE Team] Gab es innerhalb der ganzen 25 Jahre auch mal einen Moment, in dem du dachtest: „Ich schmeiße alles hin“.

[Ralph] Einen!? Viele! Ich kenne keinen Unternehmer der nicht schon an sich und dem Unternehmen gezweifelt hat und auch verzweifelt war. Da gibt es natürlich ganz normale Sinnkrisen, dann stelle ich mich und auch unser Geschäftsmodell immer mal wieder in Frage. Dann gibt es auch Krisen, die von außen an einen herangetragen werden. So zum Beispiel 2001 als die Dotkomm Blase geplatzt ist und leider einer unserer größten Kunden betroffen war. Wir blieben auf sehr vielen Schulden sitzen, mussten uns drastisch reduzieren, um dann mit nur drei Mitarbeitern von vorher zwölf neu zu starten. Oder 2007/2008 als die Finanzkrise viele unserer Kunden traf und alle Ihre IT-Ausgaben reduzieren mussten. Da waren wir zum Glück schon sehr breit aufgestellt und krisensicher. Oder erst im letzten Jahr als wir fast 1/3 der Belegschaft verloren, etliche neue Mitarbeiter gewonnen und integriert haben. Natürlich gab es Momente, in denen ich dachte, „Ich schmeiße alles hin“.

[CYBERDYNE Team] Hast du aber nicht gemacht, CYBERDYNE ist immer noch da. Was hat es mit dir gemacht nicht aufzugeben? 

[Ralph] Es gibt ja sehr viele gute Ratgeber, die sagen „Aus Fehlern lernt man“. Und genau so ist es. Jede Krise, jeder Fehler, jedes Scheitern ist eine Chance zu lernen, sich zu entwickeln und gestärkt daraus hervorzugehen. Manchmal lernt man auf die harte Tour wie 2001 und manchmal auf die sanftere. Das Wichtigste aber ist, zu reflektieren und zu lernen. Sich selbst zu hinterfragen, damit fängt es an. „Was habe ich falsch gemacht? Wie kann ich es beim nächsten Mal besser machen? Das sollten wir meiner Meinung nach alle machen. Nur so können wir uns alle weiterentwickeln und kontinuierlich besser werden. Das ist eine nachhaltige Einstellung.

[CYBERDYNE Team] CYBERDYNE beschäftigt fast 40 Mitarbeiter, die monatlich Ihr Gehalt bekommen. Da kommt sicher eine schöne Summe zusammen. Wie gehst du mit dieser Verantwortung um? Spürst Du innerlichen Druck diesbezüglich?

[Ralph] Nein, keinen Druck, Verantwortung. Ich habe diese Firma aufgebaut, ich habe die Mitarbeiter eingestellt und habe auch die Verantwortung ihre Gehälter zu zahlen. Da wir diese gemeinsam erwirtschaften und wir uns als IT-Dienstleister schon über Jahrzehnte entwickelt und gefestigt haben, ist die Gesamtsumme kalkulierbar und das Risiko gering. CYBERDYNE ist die externe IT-Abteilung von sehr vielen Unternehmen. Unternehmen, die sich darauf verlassen, dass wir für Sie da sind und uns um ihre IT kümmern und uns natürlich dafür bezahlen. Darüber hinaus müssen wir natürlich noch neue Kunden, Aufträge und Projekte für uns gewinnen. Ja, das erzeugt einen gewissen Druck. Unser Ziel ist es, diesen Druck zukünftig nicht mehr zu haben.

[CYBERDYNE Team] Ab wann warst du in der Lage, das eigene „Baby“ loszulassen und in Urlaub inkl. Digital detox zu fahren? Und was war es für ein Gefühl?

[Ralph] Also eigentlich war ich immer in der Lage. Urlaub und mal Abschalten waren mir immer wichtig. Diese Zeit habe ich mir auch immer genommen. Zum Glück hatte und habe ich ein Team, auf das ich mich verlassen konnte. Natürlich sind keine 6 Wochen Sommerurlaub drin oder ganze Auszeiten. Aber wer kann das schon? Komplett „Digital detox“ wie man heute sagt, ging bei mir aber erst in den letzten Jahren. Da greife ich bewusst nicht mehr zum Handy, schalte die E-Mails und Nachrichten ab und bin ganz raus. Wenn etwas ganz Dringendes ist, wird man mich schon erreichen. Aber ganz ehrlich, es passiert meist nichts wirklich Relevantes. Und das Gefühl ist sehr gut! Danke dafür!

[CYBERDYNE Team] CYBERDYNE hat die Mitarbeiterzahl in den letzten 6 Jahren nahezu verdoppelt und hat viele neue Kunden zu den langjährigen Vertragskunden hinzugewonnen. Siehst du das durchweg positiv, oder gibt es für dich auch Kehrseiten durch das Wachstum?

[Ralph] Mit dem Wachstum wächst die Verantwortung und die Herausforderungen werden immer ein Stück größer. Außerdem muss man immer aufpassen, dass man nicht im Chaos versinkt. Insgesamt sehe ich das sehr positiv. Wachstum bietet sehr viele Chancen. Chancen neue Kunden zu gewinnen, so dass wir uns noch breiter und krisensicherer aufstellen. Chancen neue Mitarbeiter zu gewinnen und mehr Knowhow an Bord zu holen. Chancen für die Mitarbeiter sich selbst zu entwickeln, neue Technologien kennenzulernen, größere Projekte durchzuführen usw. Wer will schon bei einem Unternehmen arbeiten, das stagniert? Unsere Lebenskosten steigen, die Ansprüche jedes Einzelnen wachsen mit den Jahren, der Markt bewegt sich. Um da Schritt zu halten müssen wir wachsen und uns stetig weiterentwickeln. Die Herausforderung ist ein gesundes und kontrollierbares Wachstum.

[CYBERDYNE Team] Was waren in der Vergangenheit die Schlüssel, um sich immer wieder neu zu erfinden und CYBERDYNE an den sich wandelnden Markt anzupassen?

[Ralph] Ich würde es ganz einfach beschreiben. Mit offenen Augen und Ohren durch die Welt gehen. Ich habe früh versucht herauszubekommen wohin sich der Markt bewegt, was die Kunden erwarten, welche neuen Entwicklungen es gibt und welche Technologien in Zukunft wichtig sind. Dabei hilft mir eine sehr gute Vernetzung mit anderen IT-Dienstleistern in Deutschland und der rege Austausch. Dabei hilft natürlich eine Beobachtung des Marktes aber – und das ist meiner Meinung nach entscheidend – man muss sich immer wieder selbst in Frage stellen. Ist das was wir machen noch das Richtige? Wie können wir die Dinge besser, einfacher, schneller lösen. Und was sagen unsere Kunden eigentlich zu unseren Leistungen? All das zusammen ergibt in Summe ein Art Gespür, das man entwickelt.

[CYBERDYNE Team] Welche Personen oder Unternehmen waren in den letzten 25 Jahren die Inspiration oder Vorbilder für das Leitbild und die Mission von CYBERDYNE?

[Ralph] Oh, davon gab es eine ganze Menge ganz unterschiedlicher Menschen. Von den ganzen großen wie Bill Gates oder Steve Jobs bis hin zu Kollegen aus der Branche, die gute Ideen hatten. Ich habe immer versucht von Jedem zu lernen und mir das Beste abzuschauen. Ich bin ja auch nicht als Unternehmer geboren oder habe acht Semester BWL studiert. Learning by Doing war meine Devise. Also habe ich mich inspirieren lassen, mir Dinge abgeschaut, ausprobiert und versucht aus den Erfahrungen zu lernen. Mein aktuelles Vorbild für unser Leitbild, unsere Vision und Mission ist Satya Nadella, der derzeitige CEO von Microsoft. Wie er es geschafft hat, seit 2014 diesen riesigen Konzern auf links zu drehen, alles auf Cloud First und Mobile First auszurichten und dabei vor allem alle Microsoft Mitarbeiter mitzunehmen. Das ich schon grandios. Und der Erfolg gibt ihm Recht. Microsoft ist heute so stark und so erfolgreich wie nie. Es lohnt sich, sein Buch zu lesen

[CYBERDYNE Team] Wohin die Reise mit CYBERDYNE gehen soll, wissen wir sehr gut. Wie stellst du dir in Zukunft jedoch die Arbeitsweise vor? Die neuen Cloud Technologien erlauben das Arbeiten von „überall“ … Meetings können mit Webcams, evtl. in Zukunft mit VR-Brillen abgehalten werden etc.  Hierdurch ergeben sich Gefahren bezüglich der Mitarbeiterbindung / Motivation etc. 

[Ralph] Ich denke wir müssen immer flexibler werden und die neuen Technologien und Möglichkeiten sinnvoll nutzen. Als ich vor 25 Jahren angefangen habe, hatte ich ein Telefon und ein Fax. E-Mail hatte fast keiner und ein Handy auch nicht. Remote-Support war ein Fremdwort. Also war ich im Büro oder beim Kunden, alles andere gab es nicht. Allein schon durch das Handy war ich in der Lage die Tür zu schließen und biken zu gehen und trotzdem konnten mich Kunden erreichen. Das war cool! Sie riefen aber auch nur zwischen 09:00 Uhr und 18:00 Uhr an und keiner erwartete, dass ich ihr Problem direkt online lösen konnte. Heute können wir praktisch von überall arbeiten und fast alle IT-Probleme auch remote lösen. Aber, wir sind Menschen, wir brauchen und wollen den persönlichen Austausch. Daher wird es nach wie vor ein Büro geben, in dem man sich trifft, wir werden nach wie vor – und ich glaube in Zukunft noch mehr – zu Kunden fahren und wir werden auch die Zeit dafür haben, da die täglichen Routineaufgaben automatisiert werden.

[CYBERDYNE Team] Hand aufs Herz Ralph, hast du mal ein Angebot bekommen, CYBERDYNE zu verkaufen und wenn ja, warum hast du es abgelehnt?

[Ralph] Nein, bisher habe ich noch kein ernstzunehmendes Angebot bekommen. Als Unternehmer wird man immer mal wieder von sogenannten Unternehmensmaklern angeschrieben, die angeblich ganz viele tolle Interessenten an der Angel haben. Das sind für mich allerdings keine Angebote. Somit musste ich also noch nie ablehnen. Und wenn doch mal Jemand mit einem ernsthaften Angebot kommen würde, dann gäbe es für mich drei Gründe es nicht zu machen. 1. Es ist mein Baby, 2. Ich bin noch zu jung für den Vorruhestand und 3. Haben wir aktuell ein super Team und es macht mir immer noch sehr viel Spaß das Unternehmen mit Euch zu entwickeln, Unternehmer zu sein und unsere Vision zu verfolgen.

[CYBERDYNE Team] Danke für das Gespräch und deine Zeit! 

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

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