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Windows 7: Ende Des Supports 2020

Windows 7: Ende des Supports 2020

Windows 7 gehört immer noch zu den beliebtesten Betriebssystemen: rund 38 Prozent der Rechner weltweit nutzen laut netmarketshare das System von 2009. Trotz massiver Werbung und kostenlosen Angeboten von Microsoft für Windows 10, konnte dieses, Windows 7 nicht verdrängen. Der Softwareentwickler garantiert bei allen seinen Betriebssystemen, einen zehnjährigen Support. Für Windows 7 endet dieser am 14.01.2020.

Wenn Sie aktuell noch zu den Windows 7-Nutzern gehören, dann sollten Sie sich Gedanken über die Zukunft machen und möglichst bald zu einem aktuelleren System wechseln. Warten Sie nicht bis zur letzten Sekunde, denn gegebenenfalls müssen Sie weitere Software oder sogar Hardware ersetzen, weil diese unter Umständen nicht mehr kompatibel sind.

Support-Ende für Windows Server 2008 und SQL Server 2008

Auch der verlängerte Support für Windows Server 2008 (inklusive Version R2) endet am 14.01.2020. Noch mehr beeilen sollten Sie sich, wenn Sie SQL Server 2008 (inklusive Version R2) nutzen, denn der Support endet bereits am 09.07.2019.

Sie haben die Möglichkeit, in Zukunft mit den aktuellen Versionen von Windows Server (beispielsweise (2019) zu arbeiten. Sie sollten allerdings auch hier bedenken, dass sich eventuell die Hardware-Voraussetzungen geändert haben.

Wir empfehlen eine Alternative: Nutzen Sie Windows Azure – das ist DIE Cloud-Plattform von Microsoft. Hier haben Sie die Möglichkeit vom einzelnen Server bis zu Rechenzentren alles abzubilden. Die Systeme sind extrem skalierbar und dabei höchst sicher. Sind Sie interessiert an Azure? Gerne beraten wir Sie zu den verschiedenen Möglichkeiten.  

Können Sie Windows 7 oder die Server-Systeme auch ohne Support nutzen?

Sobald der Support eingestellt wird, erhalten Nutzer keine Updates und Patches mehr. Selbst bei einem 10-Jahre alten Betriebssystem – wie Windows 7 – sind diese nötig. Wenn Hacker Sicherheitslücken im Code der Software finden, könnten sie die ausnutzen und Ihnen Schaden. Daher patchen alle Software-Anbieter ihre Produkte regelmäßig und schließen dementsprechend bekannte Lücken schnell.

Es besteht durchaus die Möglichkeit, dass es bei Windows 7 immer noch Lücken gibt, die noch gar nicht bekannt sind. Anders gesagt: ab dem 14.01.2020 sind Ihre Windows 7-Rechner ungeschützt und unter Umständen angreifbar.

In der Zeit von der Entdeckung bis zum Patch sprechen wir in der IT übrigens von der Zero Day Lücke. Diese ist auch verantwortlich für die massive Verbreitung von Krypto Trojanern, wie ich in diesem Video erklärt habe:

Windows 7: Support Verlängerung und Alternative

Microsoft ist bewusst, dass viele Nutzer die beliebte Windows-Version noch auf ihren Rechnern installiert haben und dass eine Umstellung für Unternehmen häufig sehr aufwendig ist. Deshalb wird es für die Business-Versionen – nicht für Privatanwender – die Möglichkeit geben, den Support kostenpflichtig weiter zu erhalten.

Wir raten aber davon ab, da Microsoft bereits angekündigt hat, dass dieser Service nur bis 2023 verfügbar sein wird. Damit verschieben Sie das Problem nur und müssen zusätzlich jedes Jahr mehr für ein veraltetes Betriebssystem zahlen – der Softwarekonzern hat bereits angekündigt die Gebühren jedes Jahr zu erhöhen. Auch wenn aktuell noch nichts über die Höhe dieser Service-Pauschalen bekannt ist, ist ein direkter Umzug für Ihr Unternehmer auf Dauer günstiger (früher oder später müssen sie wechseln!).

Daneben hätten Sie auch die Möglichkeit, Windows 8.1 zu nutzen. Auch dies können wir nicht empfehlen, denn der Support endet schon 2023 – und dann müssten Sie erneut umsteigen. Sicher ist auch, dass die Abschaltung von Windows 8.1 schneller gehen wird, denn das Betriebssystem ist laut netmarketshare aktuell auf weniger als 5% aller Rechner weltweit installiert.

Wir empfehlen Ihnen, zur aktuellen Version von Windows 10 zu wechseln. Als Microsoft Gold Partner können wir Sie bei einem Umzug unterstützen und dabei dafür sorgen, dass alle Systeme schnellstmöglich wieder einsatzbereit sind. Sprechen Sie uns einfach an!

Achtung, Kompatibilität von Hard- und Software prüfen!

Sie sollten darauf achten, dass neue Betriebssysteme möglicherweise andere Hardwareanforderungen haben als Ihr bisheriges. Auch ältere – unter Windows 7 genutzte – Software läuft nicht immer oder ohne Probleme auf den Nachfolgeversionen. Unter Umständen heißt dies, dass Sie nicht nur Windows 7 ablösen müssen, sondern gegebenenfalls die benötigte Hardware.

Dies birgt aber auch die Chance, schon rechtzeitig veraltete Hardware auszutauschen oder gegebenenfalls auf Cloud-Systeme umzusteigen. Beachten Sie: Die Lebensdauer von Hardware ist begrenzt und kann zu folgenden Symptomen führen:

  • geringere Leistungsfähigkeit
  • erhöhte Störungsanfälligkeit
  • Begünstigung kostenintensiver Ausfälle

Der Einsatz neuerer Software senkt zusätzlich das Sicherheitsrisiko und steigert gleichzeitig die Leistungsfähigkeit.

Rollout und Migration planen

Vor der Migration auf eine aktuelle Version oder einem kompletten Rollout ist eine Analyse des gesamten Systems sinnvoll und wichtig. So können eventuelle weitere Schwachstellen neben Windows 7 festgestellt werden.

Anschließend lässt sich das Rollout speziell auf die Anforderungen Ihres Unternehmens abstimmen und die Migration kann durchgeführt werden. Unsere Spezialisten sind Ihnen gerne bei der Migration behilflich und unterstützen Sie, das Sicherheitsrisiko nach dem End of Life von Windows 7 wieder zu minimieren.

Copyright Beitragsfoto: gyddik / 123RF

Sie haben Fragen zum End of Life von Microsoft Windows 7? Sprechen Sie uns einfach an!

Ralph Friederichs

1994 gründete er die heutige CYBERDYNE IT GmbH und ist seit dem alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer des Unternehmens. Ralph Friederichs ist Experte und Berater für Cloud Computing, Digitalisierung und Managed IT Services. In seiner Freizeit beschäftigt er sich mit Online Marketing und ist mit dem Mountainbike unterwegs.

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