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10.02.09 12:57 Alter: 3 yrs

Desktop Virtualisierung mit CITRIX XenApp


Citrix XenApp ist die weltweit führende Lösung zur Anwendungs-Virtualisierung. Die Virtualisierung ermöglicht die zentrale, kostengünstige Bereitstellung von Anwendungen aus dem Rechenzentrum heraus und macht damit die Installation und Verwaltung der Applikationen auf den einzelnen Endgeräten überflüssig.


Die Anwendungen können wahlweise über serverseitige Virtualisierung (Anwendungs-Veröffentlichung) oder clientseitige Virtualisierung (Anwendungs-Streaming) bereitgestellt werden. Bei der serverseitig virtualisierten Anwendungen arbeiten die Benutzer über eine Netzwerkverbindung mit Applikationen, die auf leistungsstarken Servern im Rechenzentrum ausgeführt werden. Bei der clientseitig virtualisierten Anwendung findet die Ausführung der Anwendung hingegen auf dem Endgerät des Benutzers statt und ist daher die ideale Methode zur Unterstützung mobiler Mitarbeiter. Neben der client- oder serverseitigen Anwendungsvirtualisierung bietet die Citrix XenApp Produktfamilie zahlreiche integrierte Security-, Performance Monitoring- und Optimierungs-Funktionalitäten. Darus ergibt sich eine durchgängige, über die gesamte Strecke vom Rechenzentrum bis zum Endgerät reichende Lösung.

Warum Anwendungs-Virtualisierung?
Anwendungsbereitstellung mit der traditionellen Methode der lokalen Anwendungsinstallation auf den Endgeräten ergibt komplexe, statische Umgebungen. Veränderungen lassen sich nur mit hohem Aufwand und zeitlicher Verzögerung abbilden. Anwendungs-Virtualisierung erlaubt es dem User, Applikationen zu nutzen, die nicht auf seinem Endgerät installiert sind. Das hat gleich mehrere Vorteile:

Vereinfachte Administration / TCO:
Neue Anwendungen und Updates müssen nicht mehr auf den einzelnen Endgeräten eingerichtet werden, sondern nur noch einmal auf den zentralen Servern. Große Unternehmen sparen sich so die oft monatelangen Software-Rollouts und können dafür sorgen, dass aktuelle Softwareversionen den Anwendern an allen Standorten zeitgleich zur Verfügung stellen. Anwendungskonflikte lassen sich durch das Ausführen der virtualisierten Anwendungen in isolierten Umgebungen vermeiden.


Sicherheit:

Alle Anwender arbeiten mit einheitlichen Softwareversionen einschließlich der aktuellsten Sicherheits-Updates. Die Administratoren können gewährleisten, dass sensible Unternehmensdaten das geschützte Rechenzentrum nur verlassen, wenn sie dies explizit genehmigen. So lässt sich zum Beispiel verhindern, dass vertrauliche Informationen auf unsicheren Endgeräten zurückbleiben.


Flexibilität:
Der Zugriff auf die zentral bereitgestellten Anwendungen ist von jedem Ort aus und mit nahezu jedem Endgerät möglich. Mobile Mitarbeiter und Anwender im Home Office können beispielsweise via Internet auf ihre persönliche Arbeitsumgebung zugreifen. Die Client-seitige Anwendungs-Virtualisierung erlaubt auch die Offline-Nutzung von Applikationen.

Performance:
Oft ist die Benutzerakzeptanz für bestimmte Anwendungen deshalb so gering, weil die Antwortzeiten der Anwendungen zu lang sind. Bei Netzwerken mit hohen Latenzzeiten bzw. geringen Bandbreiten ist diese Problematik besonders gravierend. Virtualisierte Anwendungen beanspruchen nur eine minimale Bandbreite, da lediglich geringe Datenströme über das Netzwerk übertragen werden müssen. Daher können zum Beispiel auch mobile Benutzer, denen nur eine geringe Netzwerkbandbreite.

 

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