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16.08.10 00:00 Alter: 2 yrs

Ist Ihnen heiß? Dann fragen Sie mal Ihren Server!


In den letzten Tagen ist so mancher Arbeitsplatz zu einem Ofen geworden. Doch nur Schüler und Lehrer kennen Hitzefrei. Sie müssen die ausgefallenden Stunden nicht nacharbeiten und sind freigestellt. Hohe Temperaturen führen zu Müdigkeit, Konzentrationsschwächen, Herz-Kreislaufstörungen und geringerer Leistungsfähigkeit. Das wirkt sich auf die Produktivität aus.   Die Tage kam es häufiger vor, dass Cyberwatch uns warnte, dass die Server-Komponenten eines Kunden stätig wärmer wurden. Als wir daraufhin den betroffenen Kunden anriefen, stellte sich heraus, dass ein Kollege die Tür zum Serverraum geöffnet hatte, um mit einem Ventilator die kühle Luft ins Büro zu leiten. Zum Leidtragen der Kollegen musste die Tür wieder geschlossen werden. Aber immerhin hatte der Serverraum bereits eine Kühlung. Schwitzen Ihre Server noch?


Durch die in einem Serverraum befindlichen Geräte wird elektrische Energie in Wärme umgesetzt und daher der Raum aufgeheizt. Bei unzureichender Lüftung kann die zulässige Betriebstemperatur der Geräte überschritten werden. Bei Sonneneinstrahlung in den Raum sind Temperaturen über 50°C nicht unwahrscheinlich.

Jedes Gerät hat einen Temperaturbereich, innerhalb dessen seine ordnungsgemäße Funktion gewährleistet ist. Überschreitet die Raumtemperatur die Grenzen dieses Bereiches nach oben oder unten, kann es zu Betriebsstörungen und zu Geräteausfällen kommen.

Zu Lüftungszwecken werden oft die Fenster des Serverraumes geöffnet. In der Übergangszeit (Frühjahr, Herbst) kann das bei großen Temperaturschwankungen dazu führen, dass durch starke Abkühlung die zulässige Luftfeuchte überschritten wird.